Schritte beim Design Thinking

Design Thinking

Design-Thinking im Unternehmen zu integrieren, ist heute bei vielen Managern und Geschäftsführern angekommen. Nicht umsonst, zählen wir die Produkte der DT-Line-Serie zu unseren Bestsellern im Online-Shop. Um zu ermitteln welches Equipment (außer Whiteboards und Stehtischen) zusätzlich benötigt wird, haben wir einen ganzen Tag die Studenten der HPI D-School beobachtet und uns die unterschiedlichen Räumlichkeiten mit Fokus auf Mobiliar und Accessoires angesehen.

Der Design Thinking Prozess ist an den Arbeitsprozess angelehnt, dem Designer intuitiv folgen. Er führt Teams in iterativen Schleifen durch sechs verschiedene Phasen.

Phase EMPATHIZE

In der ersten Phase EMPATHIZE, erfolgt das Eindenken in das Thema sowie das Erfassen der Problematik. Es werden empirische Untersuchungen durchgeführt und Informationen (nachfolgend als Insights bezeichnet) gesammelt. Der Raum ist zu diesem Zeitpunkt nicht relevant, da z.B. die Interviews per Telefon oder die Beobachtungen direkt beim Kunden erfolgen. Erst beim “unpacking”, wo jedes Teammitglied seine Insights “herauspackt” wird Platz benötigt. Hier werden gerne die Wände eingesetzt, indem die Insights auf Packpapier geschrieben und mit Tapes an die Wände angebracht werden

Phase DEFINE/IDEATE

In der zweiten Phase, DEFINE, in der es darum geht, die Sichtweise zu definieren, werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengetragen und verdichtet und z.B. aus den gesammelten Informationen Personas erstellt.

Spätestens in der dritten Phase IDEATE kommen die DT-Line-Möbel zum Einsatz. Es werden Ideen für die Umsetzung im Team gesammelt und mit Post-its an die Boards angebracht. Gute Stifte spielen hierbei eine wichige Rolle. Sind die Stifte zu fein, ist das Geschriebene auf dem Post-it nicht zu erkennen. Wenn die Stifte zu dick schreiben, wird viel Platz benötigt und die Idee kann nicht vollständig auf einem Post-it geschrieben werden. Um sich von den beim ersten Schritt gesammelten Insights nicht irritieren zu lassen, sollten die Packpapiere abgenommen werden. Diese Phase der Ideensammlung dauert in der Regel nicht länger als 15 Minuten. Als Bewertungsmethode der Ideen eignen sich Klebepunkte (jedes Teammitglied erhält mehrere Klebepunkte und kann diese auf die Ideen verteilen. Time Timer unterstützen diese Phase, damit die angesetzte Zeit nicht überschritten wird. Ein chinesischer Gong eignet sich als akustisches Signal.

Phase PROTOTYPE

Bei der Phase PROTOTYPE, die im Make Space (grüne Zone) erfolgt, werden nun Prototypen erstellt. Hier finden die Teams unterschiedliche Materialien vor, mit denen sie ihre Ideen anfassbar machen können. Hier entstehen erste analoge Prototypen aus einfachsten Materialien wie Papier, Karton und Lego genauso wie größere Modelle aus Holz oder Schaumstoff bzw. verfeinerte Prototypen mit 3D-Druck und weiteren digitalen Tools.

In der letzten hier aufgeführten Phase TEST spielt das Testen sowohl bei der internen Zielgruppe (Design-Thinking-Team, Mitarbeiter und Manager des Unternehmens) als auch der externen Zielgruppe (meinst die Kunden) eine Rolle. Die interne Zielgruppe kann aufgrund der bisherigen Erfahrungen viel Input geben. Die externe Zielgruppe ist aufschlussreich für das Nutzerverhalten.

SPACES

Ein Design Thinking Raum bietet unterschiedliche Zonen, die verschiedene Funktionen zur Unterstützung des Innovationsprozesses von Teams erfüllen.

Team Space

Die zweite und dritte Phase wird im Team Space (blaue Zone) umgesetzt und bildet die Basis für die eigentliche Teamarbeit. Durch die Offenheit und Nähe der Team Spaces zueinander wird der kreative Austausch schon während des Design-Thinking-Prozesses gefördert.

Shared Space

Im Shared Space (gelbe Zone) finden die Präsentationen statt. Damit hier viele Teilnehmer Platz finden, werden gerne die Sitzwürfel eingesetzt. Beamer, Leinwand, Lautsprecherboxen etc. sollten hier auch nicht fehlen.

NETWORK SPACE
Beim Empfangsbereich (auch als Network Space bezeichnet, rote Zone), der sich durch eine einladende Atmosphäre, Musik, bequeme Sofas, Sitzwürfel, Teeküche und Getränke auszeichnet, treffen die Design Thinker zusammen. Hier starten sie in den Tag, präsentieren ihre Zwischenergebnisse, tauschen sich mit den anderen Gruppen aus und nutzen diesen Bereich ebenso für die Pausen. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechend den Raum gestalten zu können, sollten die Möbel wie die Sitzwürfel, Teeküche, Sofas, Tische und Sitzgelegenheiten auf Rollen sein und/oder leicht.

MAKE SPACE
Im Make Space finden Teams unterschiedliche Materialien vor, mit denen sie ihre Ideen anfassbar machen können. Hier entstehen erste analoge Prototypen aus einfachsten Materialien wie Papier, Karton und Lego genauso wie größere Modelle aus Holz oder Schaumstoff bzw. verfeinerte Prototypen mit 3D-Druck und weiteren digitalen Tools.

Fexibilität

Design Thinking-Räume lassen sich für unterschiedliche Flächen gestalten;
für 1 – 2 Teams genauso wie für 4 – 8 Teams. Generell sollte jedoch darauf geachtet werden, dass immer auch Platz für Sharing, Networking und Prototyping gegeben wird.

Platzbedarf für ein Team (angeordnet auf 20 qm)

Platzbedarf für 2 Teams (angeordnet auf 40 qm)